Florida – allein der Name weckt sofort Bilder von endlosen Sandstränden, türkisblauem Wasser, wilden Alligatoren und spektakulären Freizeitparks. Doch der Sunshine State hat noch so viel mehr zu bieten! In 16 Tagen sind wir einmal quer durch dieses tropische Paradies gereist und haben eine unglaubliche Vielfalt an Erlebnissen gesammelt.
Unsere Reise begann im pulsierenden Miami, wo wir zwischen Street-Art und Luxusyachten den perfekten Mix aus Stadt und Strand genossen. Von dort aus führte uns die Fahrt über den legendären Overseas Highway in die Karibik der USA – die Florida Keys, wo wir den berühmten Key Lime Pie probierten und traumhafte Sonnenuntergänge bestaunten.
Doch das war erst der Anfang. Wir tauchten ein in die raue Wildnis der Everglades, fuhren mit dem Airboat durch endlose Mangroven und begegneten Alligatoren, Delfinen und sogar Seekühen in freier Wildbahn. Weiter ging es an die Westküste nach Sanibel Island, ein Paradies für Muschelsammler und Naturliebhaber, wo uns die Meeresbewohner ganz nah kamen.
Nach Tagen voller Naturerlebnisse folgte der absolute Kontrast: Orlando – die Hauptstadt der Freizeitparks! Zwischen der Magie von Disney World, den filmreifen Welten der Universal Studios und den atemberaubenden Attraktionen der Freizeitparks tauchten wir ein in eine andere Dimension voller Spaß, Action und Nervenkitzel.
Diese Reise war ein echtes Abenteuer für die ganze Familie – mit Gänsehaut-Momenten, überraschenden Begegnungen und unzähligen unvergesslichen Highlights. In diesem Blogbeitrag nehmen wir euch mit auf unseren Roadtrip durch Florida und zeigen euch die schönsten Orte, spannendsten Erlebnisse und besten Tipps für euren eigenen Sunshine-State-Trip!
Bereit für die Reise? Dann schnallt euch an – es geht los! 🚗🌴🌊🎢
Table of Contents
Tag 1: Ankunft in Miami – Erste Eindrücke
Nach einer langen Anreise waren wir endlich da – Miami! Während es zu Hause kalt und verschneit war, empfing uns Florida mit warmen Temperaturen, Palmen und diesem unverwechselbaren Urlaubsfeeling. Die Wartezeit am Flughafen zog sich etwas, doch dann kam der erste große Moment: Wir holten unseren Mietwagen ab – einen BMW X5 von Sixt!
Was für ein Auto! Geräumig, kraftvoll, luxuriös – und genau das richtige Gefährt, um Florida in vollen Zügen zu genießen. Als wir den Parkplatz verließen und auf die ersten breiten Highways Miamis rollten, konnten wir nur staunen: riesige Trucks, chromblitzende Pick-ups, breite Straßen und Palmen entlang der Fahrbahn. Es fühlte sich an wie in einem Film.
Unsere Unterkunft für die nächsten Tage war das Fairwind Hotel – eine perfekte Wahl. Die Lage? Top! Mitten in Miami Beach, nur wenige Schritte vom berühmten Ocean Drive entfernt. Das Beste: Auf dem Dach gab es einen Pool, den wir natürlich direkt ausprobieren mussten!
Etwas verwundert waren wir anfangs, als wir feststellten, dass es kein Frühstück im Hotel gab – was in Florida aber scheinbar ganz normal ist. Doch das Glück war auf unserer Seite: Gleich ums Eck entdeckten wir das „Bettant Bakery & Café“ – ein echtes Juwel! Frisch gebackenes Brot, Croissants, herrlicher Kaffee – einfach himmlisch! Kein Wunder, dass wir in den nächsten Tagen fast jeden Morgen hier landeten.
Danach ging es zum Strand – und was für ein Moment! Daheim Schnee und eisige Temperaturen, und hier saßen wir barfuß im Sand, lauschten den Wellen und genossen die Sonne. Das türkisfarbene Wasser glitzerte in der Sonne, doch für uns war es etwas zu kalt zum Schwimmen. Stattdessen spazierten wir am Strand entlang, ließen den Blick über das Meer schweifen und konnten kaum fassen, dass wir endlich hier waren.
Am Nachmittag erkundeten wir Miami Beach zu Fuß. Wir liefen am Strand entlang, beobachteten Volleyballspieler, Fitnessbegeisterte beim Training an den Outdoor-Gyms und genossen die entspannte Atmosphäre. Dann folgte ein Spaziergang über den Ocean Drive, wo wir die beeindruckende Art-déco-Architektur bewunderten. Bunte Gebäude mit Neonlichtern, klassische Oldtimer vor den Restaurants – genau so stellt man sich Miami Beach vor!
Doch irgendwann machte sich der Jetlag bemerkbar. Nach einem ersten, perfekten Tag in Florida fielen wir glücklich und müde ins Bett – und konnten kaum glauben, dass unser Abenteuer gerade erst begonnen hatte. Miami hatte uns vom ersten Moment an in seinen Bann gezogen!
Tag 2: Gameday-Feeling in Miami – Hafen, Hard Rock Stadium & ein Football-Spektakel
Der Tag begann entspannt am Bayside Marketplace, direkt am Wasser. Ein quirliger Mix aus kleinen Shops, Straßenkünstlern und Bootstouren, umgeben von der beeindruckenden Skyline Miamis. Während wir gemütlich durch die Geschäfte schlenderten, gönnten wir uns einen kleinen Snack und genossen den Blick auf den Hafen, wo luxuriöse Yachten sanft in den Wellen schaukelten. Die Stimmung hier ist typisch Miami: entspannt, lebendig und voller karibischer Vibes.
Doch dann stieg die Vorfreude – es war Gameday! Am frühen Nachmittag machten wir uns auf den Weg zum Hard Rock Stadium, um live ein NFL-Spiel zu erleben. Schon auf der Fahrt dorthin wurde klar: Das hier ist mehr als nur ein Spiel – es ist ein Event!
Noch bevor wir das Stadion betraten, waren wir mittendrin: Auf den riesigen Parkplätzen feierten die Fans mit BBQs, Musik und Flatscreens, auf denen das Spiel live lief. Viele kamen nur, um draußen zu feiern – eine riesige Party unter freiem Himmel. Der Duft von gegrilltem Fleisch, das Lachen und Jubeln der Menschen und die laute Musik sorgten für eine Atmosphäre, die uns sofort mitriss.
Dann der große Moment: Wir betraten das Stadion. Schon der Einlass war ein Erlebnis – überall gut gelaunte Fans, Musik und Merch-Stände. Die Tribünen füllten sich, und dann begann das Spektakel: Als die Spieler auf das Feld liefen, tobte das gesamte Stadion. Lichter, Feuerwerk, laute Bässe – Gänsehaut pur!
Das Spiel selbst? Einfach unglaublich. Die Energie im Stadion war unbeschreiblich. Jeder Touchdown wurde mit einem kollektiven Freudenschrei gefeiert, die Fans lebten jeden einzelnen Spielzug mit. Und zwischendurch? Die besten Chicken Fingers, die wir jemals gegessen haben!
Die Lautstärke, die Emotionen, das Adrenalin – dieses Erlebnis wird uns für immer in Erinnerung bleiben. Football in den USA ist nicht einfach nur ein Sport, es ist eine Religion, ein riesiges Spektakel, eine gigantische Show!
Tag 3: Vom South Pointe Pier bis zum NBA-Spektakel – Ein Tag, der uns umgehauen hat
South Pointe Pier – Wo Miami endet und das Meer beginnt
Der dritte Tag in Miami begann perfekt. Erstes Ziel: South Pointe Pier. Schon die Fahrt dorthin war ein Erlebnis – vorbei an den ikonischen Hochhäusern von Miami Beach, mit dem blauen Ozean im Hintergrund.
Am Pier angekommen, wurden wir direkt belohnt: eine Wahnsinns-Aussicht auf das Meer! Und dann dieser Anblick – ein riesiges Kreuzfahrtschiff glitt majestätisch vorbei. Unglaublich, wie riesig diese Dinger sind! Der Wind blies uns zwar kräftig um die Ohren, aber das tat der Atmosphäre keinen Abbruch. Wir beobachteten, wie Menschen auf Jetskis übers Wasser rasten, Paddleboarder gegen die Wellen kämpften und Pelikane gemächlich ihre Kreise zogen. Dieses Feeling – einfach cool!
Kunst statt Grau – Ein Spaziergang durch Wynwoods kreative Welt
Unser nächster Halt nach dem Pier: Wynwood Walls.
Und was für ein Spektakel! Die Straßen von Wynwood sind ein einziges, riesiges Open-Air-Kunstwerk. Gigantische Graffitis, teils über ganze Hausfassaden, bunt, kreativ, manchmal schräg, aber immer beeindruckend. An jeder Ecke gab es Neues zu entdecken! Von kunstvollen Wandbildern bis zu kompletten Hochhausfassaden voller Street-Art – einfach überwältigend. Wir konnten gar nicht aufhören zu staunen.
Rochen, Haie & Rooftop-Views – Das coolste Museum in Miami
Dann setzte leider Regen ein. Perfekte Gelegenheit für unser nächstes Ziel: das Phillip and Patricia Frost Science Museum. Ein bisschen teuer – aber der Besuch hat sich definitiv gelohnt. Schon allein der Ausblick auf die Skyline von Miami von der Dachterrasse war beeindruckend.
Das absolute Highlight? Die Rochen!
Wir hatten die Gelegenheit, sie zu streicheln – ein glitschiges, faszinierendes Erlebnis! Und dann gab es da noch die Haie im riesigen Becken – beeindruckend und respekteinflößend zugleich. Im Keller erwartete uns eine spannende Haiausstellung, die uns noch einmal vor Augen führte, wie faszinierend diese Tiere sind.
Auf dem Rückweg fuhren wir noch durch Little Havana – doch irgendwie sprang der Funke nicht über. Vielleicht lag es am Regen, vielleicht am fehlenden Trubel – wir hatten uns einfach etwas mehr erwartet. Also ließen wir es bei einer kurzen Durchfahrt und machten uns auf den Weg zum krönenden Abschluss des Tages.
NBA-Spiel der Miami Heat – Ein absolutes Spektakel!
Der Abend sollte uns noch einmal komplett umhauen. Wir hatten Tickets für ein NBA-Spiel der Miami Heat – und was sollen wir sagen? Es war der Wahnsinn!
Schon vor dem Spiel war die Atmosphäre elektrisierend. Jeder Zuschauer bekam ein gratis Heat-Shirt – ein Geschenk zu Weihnachten. Dann der Moment, als die Spieler das Feld betraten: Feuerkanonen, Lichter, epische Musik – pure Gänsehaut!
Das Spiel selbst? Mega! Auch wenn man kein Hardcore-Basketball-Fan ist, kann man sich dieser Energie nicht entziehen. Dunkings, schnelle Pässe, spektakuläre Würfe – und das Publikum lebte jeden Moment mit. In den Pausen gab es eine Show nach der anderen: Tänzerinnen, Akrobatik, Lichtshows. Es war nicht nur ein Basketballspiel, sondern ein echtes Event.
Nach diesem Adrenalin-Kick fielen wir völlig überwältigt ins Bett – was für ein Tag! Von atemberaubenden Aussichten über urbane Kunst bis hin zur NBA-Action – Miami hatte uns wieder einmal absolut geflasht!
Tag 4: Shopping, Strand & das magische Miami-Nachtleben
Nach den actiongeladenen letzten Tagen stand heute ein wenig Erholung und Genuss auf dem Programm – zumindest dachten wir das. Doch am Ende wurde es ein Tag voller Eindrücke, an dem wir uns in die Shopping-Welt Miamis stürzten und den Zauber der Stadt noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive erlebten.
Der perfekte Start in den Tag: Frühstück in der Rosetta Bakery.
Diesmal probierten wir ein neues Café, nur ein paar Schritte von unserem Hotel entfernt – und was für ein Volltreffer! Frisch gepresster Orangensaft, buttrige Croissants, knusprige Baguettes – alles auf höchstem Niveau. Florida ist sowieso ein Paradies für frisch gepressten O-Saft, aber hier schmeckte er besonders gut. Definitiv ein Must-Visit für alle Frühstücksliebhaber!
Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zu einem Ort, der in Sachen Shopping neue Maßstäbe setzte: Die Dolphin Mall.
Riesig. Voll. Überwältigend.
Schon beim Betreten konnten wir kaum glauben, wie groß dieses Einkaufszentrum ist. Hunderte Geschäfte, unzählige Menschen, ein Gewirr aus Läden, Food Courts und Musik. Wir tauchten ein und ließen uns einfach treiben – von Store zu Store, immer auf der Suche nach coolen Marken und Styles, die es bei uns nicht gibt. Und tatsächlich: Wir wurden mehr als fündig!
Tipp: Wer in Florida shoppen möchte, sollte definitiv genug Zeit einplanen. In den großen Malls kann man locker einen ganzen Tag verbringen – und genau das haben wir getan!
Zwischendurch stärkten wir uns in einem Restaurant direkt in der Mall, draußen auf der Terrasse. Von hier aus hatten wir den perfekten Blick auf das geschäftige Treiben – eine Mischung aus Einheimischen, Touristen, Schnäppchenjägern und Luxus-Shoppern, die alle ihre ganz eigene Mission hatten.
Nach einem langen Shopping-Tag ließen wir den Abend am Strand und am Ocean Drive ausklingen.
Und was für ein Anblick!
Der Strand lag ruhig und friedlich vor uns, während sich hinter uns das pulsierende Leben von Miami Beach entfaltete. Neonlichter, Musik aus den Bars, Menschenmengen, die sich durch die Straßen schoben – das pure Miami-Feeling!
Wir spazierten die Promenade entlang, beobachteten, wie Straßenkünstler ihre Shows darboten, und saugten diese einzigartige Atmosphäre auf. Es war einer dieser Momente, in denen man einfach nur stehen bleibt und denkt: „Wow. Ich will hier nicht mehr weg.“
Miami hatte uns längst verzaubert – und dieser Abend setzte dem Ganzen die Krone auf.
Tag 5: Von Miami nach Key West – Roadtrip mit Kultkuchen und Traumkulisse
Der Tag begann mit einem letzten Frühstück in der Rosetta Bakery – und was sollen wir sagen? Es fiel uns wirklich schwer, uns von diesem kleinen Frühstücksparadies zu verabschieden.
Bevor wir Miami endgültig hinter uns ließen, machten wir noch einen letzten Stopp am Strand. Das türkisfarbene Wasser, die Wellen, der weiche Sand – ein Bild, das wir noch einmal tief in uns aufsogen. Doch dann passierte etwas völlig Unerwartetes: Zlatan Ibrahimović, der Fußball-Superstar, spazierte ganz inkognito an uns vorbei! Einfach so, mitten am Strand! Ein lustiger und unerwarteter Abschiedsmoment aus Miami.
Dann hieß es: Ab auf den Overseas Highway, Roadtrip Richtung Key West!
Das Wochenende hatte jedoch nicht nur uns auf die Idee gebracht, über die Florida Keys zu fahren – Stau! Doch wir nahmen es gelassen, schließlich ist schon die Fahrt selbst ein Highlight. Der Highway führt kilometerweit über Brücken und Inseln, mit Blick auf das endlose Blau des Meeres auf beiden Seiten.
Natürlich legten wir unterwegs einige Stopps ein.
Blond Giraffe Key Lime Pie Factory – Ein Kultkuchen mit Geschichte
Ein absolutes Muss auf den Keys: Key Lime Pie!
Bei der Blond Giraffe Key Lime Pie Factory machten wir Halt, um die berühmte Spezialität Floridas zu probieren – und wir wurden nicht enttäuscht! Cremig, erfrischend, mit genau der richtigen Mischung aus süß und sauer – einfach köstlich.
Rain Barrel Village – Riesen-Lobster & Hippie-Flair
Weiter ging es zum Rain Barrel Village, einer kleinen künstlerischen Oase mitten auf den Keys. Schon von weitem begrüßte uns ein riesiger Lobster – die perfekte Gelegenheit für ein lustiges Foto! Hinter der Statue verbarg sich ein charmantes Hippie-Dorf mit bunten Boutiquen, einzigartiger Kleidung und coolen Souvenirshops. Wir bummelten ein wenig herum, bevor es weiterging.
Bahia Honda Railroad Bridge – Sonnenuntergangsmagie
Nach langer Fahrt erreichten wir den Bahia Honda State Park – und das gerade noch rechtzeitig! Eigentlich war der Park schon fast geschlossen, aber wir durften noch hinein und zur alten Bahia Honda Railroad Bridge laufen.
Und dann passierte es: Der Himmel färbte sich in den schönsten Orange- und Rottönen, während die Sonne langsam im Meer versank.
Ein magischer Moment, den wir direkt auf der historischen Brücke erleben durften – das perfekte Fotomotiv!
Ankunft in Key West – Willkommen im The Perry Hotel & Marina
Schließlich erreichten wir unser Tagesziel: das The Perry Hotel & Marina Key West.
Ein echtes Juwel! Top-modern, stilvoll und mit einem fantastischen Restaurant. Die Lage direkt am Yachthafen sorgte für eine entspannte, maritime Atmosphäre.
Nach dem Abendessen schlenderten wir noch ein wenig durch die Marina und beobachteten die Fischer, die ihren Fang an Land brachten. Die Stimmung am Wasser, das leise Schaukeln der Boote, das Plätschern der Wellen – einfach perfekt, um den Tag ausklingen zu lassen.
Müde, aber glücklich fielen wir ins Bett – bereit für neue Abenteuer in Key West!
Tag 6: Palmen, Pastellhäuser und karibisches Feeling – Ein Tag in Key West
Früh aufstehen lohnt sich!
Das merkten wir gleich am Morgen, denn unser erster Programmpunkt war der legendäre Southernmost Point – der südlichste Punkt der kontinentalen USA, nur 90 Meilen von Kuba entfernt. Und wir hatten Glück: Kaum Wartezeit! Nur wenige Minuten später standen wir vor der berühmten rot-gelben Boje und konnten unser Erinnerungsfoto machen. Später am Tag war die Schlange mehrere Blocks lang – da hätte man locker zwei Stunden gestanden!
Geparkt hatten wir am Mallory Square, von wo aus wir gemütlich durch die Gassen der Altstadt schlenderten. Was für ein Flair! Charmante, pastellfarbene Häuser mit Veranden, wehende Palmen, blühende Pflanzen – man fühlt sich wie in einem anderen Land, karibisch, entspannt, voller Leben. Wir konnten uns kaum sattsehen.
Die berühmte Duval Street war unser nächstes Ziel – die Hauptader von Key West, voller Shops, Cafés, Galerien und Musik. Wir machten einen kleinen Abstecher zum Key West Cemetery, einem der ungewöhnlichsten Friedhöfe der USA, wo manche Grabsteine witzige Inschriften wie „I told you I was sick“ tragen – schwarzer Humor, der zur Insel passt.
Zurück ging’s Richtung Hemingway House – das Zuhause des berühmten Autors, der viele Jahre in Key West lebte. Leider war die Schlange dort lang und die Sonne heiß. Also entschieden wir uns für den Key West Lighthouse, direkt gegenüber. Und das war ein echter Glücksgriff!
Nach den rund 88 Stufen wird man mit einem 360°-Panorama über Key West belohnt – pastellfarbene Dächer, der Ozean, das grüne Inselinnere… einfach ein atemberaubender Ausblick!
Der Leuchtturm wurde 1848 gebaut und war damals ein wichtiger Navigationspunkt für Schiffe in den gefährlichen Gewässern rund um die Keys. Heute ist er ein stiller Zeitzeuge mit perfektem Fotospot.
Unser nächster Stopp war das Truman Little White House, der einstige Winterwohnsitz von US-Präsident Harry S. Truman. Leider war auch hier die Schlange ziemlich lang – also beließen wir es bei einem Blick von außen. Das Gebäude strahlt trotz seiner Schlichtheit eine gewisse Präsidialruhe aus und ist ein geschichtsträchtiger Ort mitten im tropischen Idyll.
Den berühmten Sonnenuntergang am Mallory Square, für den Key West berühmt ist, ließen wir an diesem Tag aus – da wir unseren Sonnenuntergang am Abend zuvor auf der Brücke bei Bahia Honda genossen hatten, ließen wir’s diesmal ruhig angehen.
Key West hat uns begeistert – diese Mischung aus Gelassenheit, Geschichte und karibischem Lebensgefühl ist einfach einzigartig.
Tag 7: Tierische Begegnungen & Tarpunen-Mutprobe – Von Key West in die Everglades
Nach einem wundervollen Tag in Key West ging unsere Reise weiter – zurück Richtung Festland, mit einem ganz besonderen Ziel: den Everglades! Doch bevor wir dort ankamen, warteten noch einige spannende Stopps auf uns. Die Rückfahrt war deutlich angenehmer als die Hinfahrt – weniger Stau, mehr Vorfreude.
Florida Keys Aquarium Encounters – Unser Highlight des Tages!
Unser erster Halt war das Aquarium Encounters – und was sollen wir sagen: Absoluter Geheimtipp!
Die Anlage war nicht nur wunderschön angelegt, sondern auch super interaktiv. Wir konnten Rochen streicheln, Schildkröten füttern, und sogar einen Hai berühren!
Dazu riesige Tarpune, Barrakudas, bunte Riff-Fische und sogar Hummer – es war ein Erlebnis für alle Sinne. In einem separaten Becken wuselten kleine Alligatoren herum. Ein absolutes Must-See für Familien!
Dolphin Research Center – leider enttäuschend
Danach machten wir einen kurzen Halt beim Dolphin Research Center. Die Idee, Delfine aus der Nähe zu sehen, war verlockend – aber leider enttäuschte uns der Besuch.
Die Becken wirkten klein, die Tiere schienen nicht wirklich glücklich, das gesamte Areal hatte für uns einen eher traurigen Eindruck.
Zwar konnte man dort auch mit Delfinen schwimmen – doch die Preise waren völlig überzogen und passten in unseren Augen nicht zum Erlebnis. Wir blieben daher nur kurz, beobachteten das Treiben von außen und fuhren weiter.
➡️ Fazit: Aquarium Encounters war für uns die weitaus bessere Wahl!
Robbie’s of Islamorada – Füttern mit Gänsehaut
Letzter Stopp des Tages: das berühmte Robbie’s of Islamorada.
Kein echter Geheimtipp mehr – es war viel los, aber die Stimmung war entspannt und der Ort trotzdem absolut sehenswert. Das Highlight: Tarpunen-Füttern!
Man kauft sich einen kleinen Eimer mit Futterfischen, geht auf den Steg – und dann beginnt die Mutprobe. Denn diese Tarpune sind nicht klein, sie sind riesig. Zwei bis drei Meter lang, uralt und unglaublich kräftig. Manche springen fast aus dem Wasser, um sich das Futter zu schnappen. Nichts für Zaghafte!
Dazu die frechen Pelikane, die nur darauf warteten, einem das Futter zu klauen – herrlich chaotisch und einfach lustig. Zwischen den Fütterungen schlenderten wir noch durch die kleinen Buden: viel Handgemachtes, Trödel, Kunst und ein Hauch Hippie-Flair – ein entspannter Ort zum Verweilen.
Übernachtung im Miccosukee Casino & Resort – Zwischen Palmen und Pokerchips
Unser Tagesziel lag am Rand der Everglades: das Miccosukee Casino & Resort.
Eine eher ungewöhnliche Unterkunft für einen Nationalpark-Ausflug, aber perfekt gelegen für unsere geplante Tour am nächsten Tag.
Schon beim Betreten der riesigen Lobby mit blinkenden Slotmaschinen, Neonlichtern und Teppichmustern wie in einem Filmcasino wussten wir: Das hier wird speziell. Natürlich haben wir auch ein paar Dollar riskiert – Gewinn: leider keiner. Erlebnis: definitiv ja. Ein spannender Kontrast zu den Naturmomenten des Tages – und ein netter Abschluss unseres Roadtrip-Tages über die Keys.
Tag 8: Everglades, Indianer, Alligatoren und der American Dream in Naples
Heute stand ein ganz besonderer Abschnitt unserer Reise bevor: Der Tamiami Trail, eine der eindrucksvollsten Straßen Floridas – durch das Herz der Everglades.
Unser Tag begann gleich mit einem Glückstreffer: Nur wenige Minuten vom Miccosukee Casino & Resort entfernt liegt das Miccosukee Indian Village. Trotz durchwachsener Bewertungen wollten wir es uns anschauen – und wurden mit einem echten Highlight belohnt.
Festivalstimmung im Miccosukee Indian Village
Wir kamen genau im richtigen Moment – mitten hinein in ein traditionelles Indianer-Festival, das uns noch lange in Erinnerung bleiben sollte.
Als die Trommeln zu schlagen begannen, der Gesang durch die Luft hallte und die ersten Tänzer in ihren prachtvollen Gewändern in den Kreis traten, wurde es ganz still um uns. Es war ein zutiefst ergreifender Moment. Die Bewegungen der Tänzer, der Rhythmus der Trommeln, die Stimmen – alles wirkte kraftvoll, echt und voller Geschichte.
In diesem Moment spürten wir: Hier lebt eine Kultur weiter, mit Stolz und Würde. Und wir durften einen kleinen Teil davon miterleben.
Rund um das Fest gab es zahlreiche Stände mit handgemachtem Schmuck, traditionellen Kunstwerken und natürlich typischem Essen. Klar, dass wir das Fry Bread probieren mussten – außen knusprig, innen weich, leicht süßlich – einfach köstlich.
Zum Abschluss folgte eine Alligator-Show, bei der ein Miccosukee-Indianer – wie es ihre Tradition erlaubt – mit einem Alligator im Ring stand.
Ja, das kann kontrovers wirken, und über Tierwohl darf und soll man nachdenken. Aber hier, in diesem kulturellen Kontext, war es kein Showeffekt, sondern ein Ausdruck jahrhundertealter Tradition – ein Stück lebendiges Kulturerbe, das mit Respekt weitergegeben wird.
Ein Erlebnis, das uns tief berührt hat.
Mit Vollgas durchs Sumpfland – Tigertail Airboat Tours
Gleich nebenan ging’s weiter zum nächsten Abenteuer: eine Airboat-Tour durch die Everglades mit Tigertail Airboat Tours.
Ich hatte im Vorfeld lange nach einer passenden Airboat-Tour durch die Everglades gesucht – und bei der riesigen Auswahl an Anbietern war es gar nicht so leicht, den Überblick zu behalten. Schließlich entschied ich mich für Tigertail Airboat Tours, und was soll ich sagen: Volltreffer! Die Tour war nicht nur spannend und rasant, sondern auch authentisch, familiär geführt und absolut empfehlenswert.
Schon der Start war ein kleiner Adrenalinkick – mit rasantem Tempo glitten wir übers Wasser, vorbei an Mangroven, Sümpfen und unberührter Wildnis. Der Fahrtwind, die Kulisse – einfach unvergesslich.
Nach einer wilden Fahrt legten wir an einem kleinen indigenen Camp mitten in den Everglades an. Hier gab’s Mini-Alligatoren und Schildkröten zum Streicheln, handgefertigten Schmuck und natürlich: noch mehr Fry Bread. Und dann – ein Gänsehautmoment: Ein Alligator in freier Wildbahn, direkt neben dem Steg.
Oasis Visitor Center – Auge in Auge mit Alligatoren
Weiter ging’s auf dem Tamiami Trail, vorbei an endlosen Wasserläufen, bis zum Oasis Visitor Center. Und dieser Halt war es wert.
Direkt am Visitor Center leben Dutzende wilde Alligatoren, die sich völlig frei in einem kleinen Kanal aufhalten – kein Gehege, keine Barrieren, nur ein Steg zwischen dir und den Tieren. Das macht Oasis zu einem der besten Orte in Florida, um Alligatoren aus nächster Nähe und trotzdem sicher zu beobachten – ganz ohne Eintritt und Trubel.
Wir standen dort, fast auf Augenhöhe mit diesen beeindruckenden Reptilien, und konnten sie ganz aus der Nähe beobachten. Ein kurzer Trail führte uns durch die Natur – kleine Wanderung mit Gänsehautpotenzial. Zum Glück: keine unerwarteten Begegnungen. 😅
Ein kurioser Fotostopp: Ochopee Post Office

Nächster Halt: das angeblich kleinste Postamt der Welt – das Ochopee Post Office.
Ein winziges weißes Hüttchen mitten im Nirgendwo – aber offiziell in Betrieb. Der perfekte Ort für einen kurzen Stopp und ein schnelles Erinnerungsfoto!
Naples – Abendessen am Wasser & Millionärsträume
Der Tag neigte sich dem Ende, als wir in Naples ankamen – und wow, hier merkt man sofort: Hier wohnen die Reichen und Schönen.
Wir machten Halt im Celebration Park, einem angesagten Food-Truck-Hotspot am Wasser mit fantastischem Essen, toller Stimmung und lebendiger Atmosphäre. Dutzende Foodtrucks, Live-Musik und jede Menge Einheimische – unbedingt empfehlenswert!
Danach fuhren wir noch kurz zum berühmten Naples Pier. Leider war es schon dunkel, aber selbst im Schein der Laternen war klar:
Der Strand – ein Traum. Die Villen – atemberaubend. Riesige Anwesen direkt am Meer, mit Bootsanlegern, Palmen und Lichtern wie aus einem Film.
Ein kurzer Moment zum Träumen: Wenn wir uns irgendwann mal niederlassen würden… dann bitte hier (nach einem Sechser im Lotto 😅).
Ankunft im Paradies – Sanibel Island Beach Resort
Unser letzter Stopp des Tages: das Sanibel Island Beach Resort – direkt am Strand, eingebettet in tropische Natur, mit dem Meeresrauschen vor der Tür.
Sanibel Island ist berühmt für seine traumhaften Muschelstrände – nirgendwo sonst in Florida findet man so viele und so schöne Muscheln auf einmal. Ein echtes Paradies für Sammler!
Wir wussten sofort: Hier bleiben wir. Und morgen? Kajakfahren mit Seekühen und Muscheln sammeln – das Paradies wartet.
Tag 9: Kajak, Seekühe & ein Delfin zum Finale – Naturwunder auf Sanibel Island
Heute stand eines der Erlebnisse auf dem Plan, auf das wir uns schon sehr gefreut hatten: Kajakfahren mit Manatees. Früh am Morgen machten wir uns auf den Weg nach Fort Myers zur Manatee Kayaking Company, wo unser Abendteuer auf dem Orange River starten sollte.
Wir waren aufgeregt wie selten – würden wir wirklich welche sehen? Oder war das nur ein Versprechen aus den Reiseberichten?
Doch kaum waren wir auf dem Wasser und paddelten den stillen Fluss entlang, sahen wir schon die ersten Manatees aus der Ferne. Riesig, ruhig, gemächlich gleitend. Und dann – ein Aufschrei:
„Look, there’s an alligator!“ Und ja – da war er. Ganz klar sichtbar, am Strand sonnte sich ein Alligator in sicherer Entfernung. Ein ehrfurchtgebietender Moment.
Doch was dann passierte, hat alles übertroffen.
Als wir auf dem Rückweg waren und uns an einem Pfahl im Wasser eine kurze Pause gönnten, kam plötzlich Bewegung unter uns. Ein Manatee näherte sich – und nicht nur einer! Sie kamen direkt an unser Kajak heran, schleckten daran, tauchten unter uns hindurch und kamen auf der anderen Seite wieder hoch.
Ehrlich gesagt: Ein bisschen Angst war auch dabei. Diese Tiere sind riesig – ein Schubser hätte uns ins Wasser kippen können. Aber sie waren so zart, sanft und vorsichtig, dass wir einfach nur staunen konnten.
Dieses Erlebnis gehört zu den eindrucksvollsten unseres Lebens.
Muscheln, Sonne & ein Delfin zum Abschluss
Nach diesem Naturwunder brauchten wir erstmal Zeit zum Sackenlassen – und wo geht das besser als am traumhaften Strand von Sanibel Island?
Wir verbrachten den Nachmittag mit Muschelsammeln, Spaziergängen im weißen Sand und dem Blick aufs türkisfarbene Wasser.
Und als ob dieser Tag noch einen letzten Zauber auspacken wollte, schwamm plötzlich ein Delfin ganz nah am Ufer vorbei – frei, elegant, einfach da.
Ein perfekter Moment. Was für ein Tag. Was für ein Ort. Was für ein Glück.
Tag 10: Auf Schatzsuche am Strand – Urzeitzähne, Shopping & Ankunft im Disney-Paradies
Heute ging es für uns auf den nächsten Roadtrip – von Sanibel Island Richtung Orlando. Doch bevor es in die Welt der Freizeitparks ging, legten wir einen ganz besonderen Zwischenstopp ein: Caspersen Beach bei Venice.
Ich hatte vorab gelesen, dass man an diesem Strand versteinerte Haifischzähne finden kann – teilweise Millionen Jahre alt. Das mussten wir einfach ausprobieren! Nach längerer Parkplatzsuche (der Strand ist beliebt!) stapften wir endlich los – und trauten unseren Augen kaum.
Überall Menschen, die mit riesigen Kellen, Sieben und Spezialwerkzeugen den Sand durchsuchten wie Goldgräber im Wilden Westen. Und dann: hatte uns das Fieber auch gepackt.
Ganz ohne Ausrüstung, nur mit den Händen, durchwühlten wir stundenlang den nassen Sand – und wurden wirklich fündig!
Ein paar schwarze, spitze Zähne – Fossilien aus einer längst vergangenen Zeit. Ein echtes Abenteuer und riesiger Spaß für die ganze Familie.
Auf dem Rückweg sahen wir tatsächlich einen älteren Herrn, der riesige Megalodon-Zähne aus seinem Kofferraum heraus ausstellte – wie kleine Schätze. Fotos wollte er keine, aber der Anblick war beeindruckend.
Nach dem Abenteuer am Strand ging’s weiter nach Tampa, wo wir einen kurzen Stopp in der International Plaza and Bay Street Mall einlegten. Nach dem Shopping-Erlebnis in Miami wirkte sie zwar etwas ruhiger, aber wir konnten uns trotzdem noch mit ein paar neuen Klamotten eindecken – ein willkommener Boxenstopp auf dem Weg ins Disney-Abenteuer.
Am Abend erreichten wir dann endlich unser nächstes Ziel: das Walt Disney World Swan Reserve Hotel – mitten auf dem Disney-Gelände, perfekt gelegen für unsere nächsten beiden Tage voller Freizeitpark-Action, aber dazu gleich mehr.
Tag 11–14: Disney- und Universal-Magie – Vier Tage in den aufregendsten Freizeitparks der Welt
Vier Tage. Zwei Welten. Unzählige Erlebnisse.
Wir wussten: Das macht man nur einmal im Leben! Deshalb gönnten wir uns das volle Paket – zwei Tage Disney World, zwei Tage Universal Studios. Kein Gehetze, kein Druck – sondern Zeit zum Staunen, Erleben und Genießen.
Für unsere ersten beiden Tage wohnten wir im Walt Disney World Swan Reserve Hotel – direkt auf dem Disney-Gelände. Das Hotel selbst war in Ordnung, kein Zauberpalast, aber perfekt gelegen: Mit dem Shuttlebus ging’s schnell und unkompliziert in die Parks. Ein Vorteil: Gäste erhalten teilweise früheren Zugang zu bestimmten Attraktionen und können Lightning Lanes (eine Art Expresszugang) nutzen – theoretisch.
Denn hier kam gleich unser erster Lerneffekt:
Disney's Magic Kingdom
Der Klassiker unter den Parks – und ein Must-do für Disney-Fans.
✨ Top-Erlebnisse:
Haunted Mansion: Ein herrlich schaurig-witziger Klassiker mit ganz viel Atmosphäre.
Pirates of the Caribbean: Abenteuer pur, detailverliebt und stimmungsvoll.
Liberty-Belle-River-Boot: Die Fahrt unbedingt am Abend machen.
Das Feuerwerk am Abend: Schwer in Worte zu fassen. Magisch, emotional, atemberaubend. So etwas hatten wir noch nie gesehen.
Der Park ist riesig, voller kleiner Details, Disney-Musik an jeder Ecke – ein echtes Erlebnis, auch wenn man nicht jede Fahrt mitnehmen kann.
Disney's Hollywood Studios
Am zweiten Tag tauchten wir tief in die Welt der Filme ein – vor allem in die Galaxien weit, weit entfernt.
🌌 Unsere Highlights:
Star Wars: Rise of the Resistance – ganz klar: Das Beste, was wir je gefahren sind! Man fühlt sich wirklich, als wäre man an Bord eines Sternenzerstörers, gefangen – und plötzlich auf der Flucht. So realistisch, so intensiv – einfach der Wahnsinn!
Indiana Jones Live-Show – Action, Explosionen, Humor – genau wie im Film.
Universal Studios Florida
Neuer Tag, neues Abenteuer – und ein kompletter Szenenwechsel: Willkommen bei Universal!
Unser neues Quartier für die nächsten beiden Tage war das Loews Royal Pacific Resort, und schon beim Betreten der Lobby wussten wir: Hier haben wir alles richtig gemacht.
Die Atmosphäre? Wie eine Reise in den Südpazifik. Palmen, Bambus, sanfte Musik und eine entspannte, exklusive Stimmung – wie ein tropisches Inselresort mitten in Orlando.
Und nicht nur das Ambiente hat uns begeistert:
🍽️ Kulinarisches Highlight:
Im hauseigenen Restaurant, dem Islands Dining Room, haben wir so gut gegessen wie kaum anderswo auf der Reise. Frisch, hochwertig, liebevoll angerichtet – und dazu noch richtig gemütlich. Unser Tipp: Unbedingt dort essen! Es lohnt sich.
Aber das war noch nicht alles…
💡 Mega-Vorteil für Parkbesucher:
Als Hotelgäste hatten wir nicht nur Early Park Admission, sondern auch den Express Pass inklusive – ein Gamechanger! Kein Zeitfenster buchen, kein nerviges Planen – einfach anstellen am Express-Eingang und los geht’s. Im Vergleich zu Disney war das so viel entspannter und effizienter – ein echter Pluspunkt für Universal.
🎬 Universal Studios Highlights:
Harry Potter – Diagon Alley: So detailverliebt, so stimmungsvoll – man glaubt wirklich, in London zu sein.
Minions, Simpsons, Men in Black, Fast & Furious – alles etwas wilder, schneller, verrückter als bei Disney.
Hogwarts Express: Von Diagon Alley direkt in den zweiten Park – wie im Film!
Universal Islands of Adventure
Letzter Tag – aber nochmal Vollgas!
🦖 Unsere Favoriten:
Harry Potter – Forbidden Journey: Durch Hogwarts fliegen, Quidditch erleben – ein echtes Abenteuer!
Zauberstäbe & Magie: In der Harry Potter-Welt konnten wir Zaubersprüche mit echten Effekten ausprobieren – einfach an bestimmten Fenstern den Zauberstab schwingen und beobachten, was passiert.
Jurassic Park, Skull Island, Spiderman – rasante, immersive Fahrten mit Filmqualität.
🎢 Fazit:
Universal ist lauter, wilder, schneller. Perfekt für Actionfans, Teenager, Filmnerds.
Disney ist liebevoller, märchenhafter, detailverliebter. Ideal für Träumer, Familien und alle, die einmal Kind bleiben wollen.
Unser Fazit: 4 Tage, 2 Welten – und ein Erlebnis fürs Leben
Ja, man kann es auch in weniger Tagen machen – aber wenn ihr euch nicht stressen wollt, dann sind vier Tage genau richtig, um alles aufzusaugen, ohne in Hektik zu verfallen.
Wir planen, in einem eigenen Blogbeitrag noch einmal alle Fahrgeschäfte und Tipps im Detail zu bewerten und zu verlinken – denn das verdient seinen eigenen Platz.
Diese vier Tage waren intensiv, überwältigend und absolut unvergesslich.
Ob Märchenschloss oder Zauberstab – für einen Moment war alles möglich.
Tag 15–16: Letzte Wellen, letzte Einkäufe & ein Versprechen an Florida
Nach all den erlebnisreichen Tagen voller Action, Magie und Natur hieß es langsam: Abschied nehmen. Doch ganz wollten wir Florida noch nicht loslassen – deshalb machten wir uns auf zur letzten Station unserer Reise: das Sun Tower Hotel & Suites in Fort Lauderdale.
Direkt am Strand gelegen, mit einem fantastischen Meerblick vom Zimmer aus, war es der perfekte Ort für einen entspannten Ausklang.
Ein bisschen Sonne, ein bisschen Meeresrauschen – die Gedanken noch voller Achterbahn, Alligatoren und Abenteuer.
Vor dem Rückflug legten wir noch einen letzten Shopping-Stopp ein – in der Sawgrass Mills Mall, einem der größten Outlet-Zentren der USA. Noch ein paar Schnäppchen, ein paar Geschenke, ein paar letzte Urlaubsstücke. Das große Finale für alle Shopping-Fans.
Am Nachmittag ließen wir den Urlaub am Strand ausklingen – leider bei Regen, aber mit dem Blick aufs Meer, der auch bei grauem Himmel Ruhe und Wehmut zugleich schenkte.
🚀 Was wir ausgelassen haben… und warum das gut so ist
Eigentlich stand auch noch das Kennedy Space Center auf unserer Liste – doch nach vier Tagen Freizeitpark pur entschieden wir spontan:
Lieber noch einen Tag länger Magie in Orlando als in neuen Trubel stürzen.
Und das war genau richtig. Das Space Center heben wir uns einfach für das nächste Mal auf.
💡 Tipp: Wer das Kennedy Space Center besuchen will, sollte einen eigenen Tag dafür einplanen – es ist groß, beeindruckend und verdient volle Aufmerksamkeit. Wir kommen wieder – garantiert.
✈️ Goodbye Florida – Du bleibst in unserem Herzen
Am nächsten Morgen hieß es dann endgültig Koffer packen, Blick aufs Meer, ein letzter Kaffee in der Morgensonne – und ab zum Flughafen. Der Rückflug in die Heimat fühlte sich an wie ein kleines Ende – aber auch wie der Beginn der nächsten Reiseplanung.
Denn eins ist sicher:
Florida hat uns nicht zum letzten Mal gesehen.
Unser Fazit – Eine Reise fürs Herz, fürs Leben, für immer
Unsere Reise durch Florida war ein echtes Traumabenteuer – eine perfekte Mischung aus pulsierenden Städten, tropischer Natur, faszinierender Tierwelt und spektakulären Freizeitparks. Von den farbenfrohen Straßen Miamis über die türkisblauen Buchten der Florida Keys, durch die geheimnisvollen Sümpfe der Everglades bis hin zur magischen Welt von Disney und Universal – jede Station hatte ihren ganz eigenen Zauber.
Die Highlights unserer Reise:
Miami:
Street-Art, Strandfeeling, Art-déco-Architektur – und ein einmaliges Sporterlebnis bei NBA und NFL. Miami war der perfekte Einstieg mit Sonne, Style und vibrierender Energie.
Florida Keys & Key West:
Karibik-Feeling pur! Die Fahrt über den Overseas Highway, Key Lime Pie, pastellfarbene Häuser, Sonnenuntergänge und ein Hauch Hemingway – Key West hat unser Herz erobert.
Everglades:
Mit dem Airboat durch Mangroven rasen, Alligatoren hautnah erleben und bei einem traditionellen Indianer-Festival in die Kultur der Miccosukee eintauchen – wilder wurde es nicht.
Sanibel Island & Fort Myers:
Natur pur: Seekühe beim Kajaken, Delfine am Strand, Muscheln sammeln im Sonnenuntergang – ein stilles, tiefes Erlebnis, das uns besonders berührt hat.
Caspersen Beach:
Haifischzähne suchen wie echte Goldgräber – ein spannendes Abenteuer für die ganze Familie mit Erfolgsgarantie (und echten Fossilien!).
Orlando – Disney & Universal:
Vier Tage voller Magie, Adrenalin und Fantasie! Disney war zauberhaft und detailverliebt, Universal wild und voller Action – die perfekte Kombination.
Fort Lauderdale:
Ein letztes Mal Sonne, Meerblick und ein bisschen Shopping, bevor es zurück in den Alltag ging – der sanfte Ausklang einer intensiven Reise.
Unsere wichtigsten Erkenntnisse & Tipps:
Zeit einplanen lohnt sich: Florida hat viel zu bieten – von Natur bis Freizeitpark. Mit 16 Tagen konnten wir intensiv erleben, ohne ständig unter Strom zu stehen.
Rechtzeitig buchen – besonders bei Disney & Universal: Ob Hotel, Express Pass oder beliebte Attraktionen – wer gut plant, spart Zeit und Nerven.
Kontraste machen die Reise besonders: Die Kombination aus Großstadt, Tropeninsel, Wildnis und Freizeitpark macht Florida so abwechslungsreich und einzigartig.
Tiere in freier Wildbahn beobachten: Seekühe, Delfine, Alligatoren – nichts ist beeindruckender als diese Begegnungen unter freiem Himmel.
Manche Dinge darf man ruhig auf später verschieben: Wir haben das Kennedy Space Center ausgelassen – ganz bewusst. Es gibt immer einen Grund zurückzukehren.
Unser Fazit:
Diese 16-tägige Rundreise war die schönste und bewegendste Reise, die wir je gemacht haben.
Wir haben gelacht, gestaunt, erlebt, entdeckt – und vor allem: gemeinsam als Familie Erinnerungen geschaffen, die uns für immer begleiten werden.
Florida hat uns mit offenen Armen empfangen, überrascht, begeistert und berührt.
Wir haben Strände, Städte, Sümpfe, Inseln und Zauberwelten gesehen – und jeder Tag war ein kleines Abenteuer für sich.
Eins ist sicher:
Das war nicht unser letzter Besuch im Sunshine State.
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