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JR Pass Japan - Shinkansen Nozomi in Japan – schnellster Zug zwischen Tokio und Kyoto mit Mount Fuji im Hintergrund
Shinkansen Nozomi: Schnell, komfortabel und für uns günstiger als der JR Pass.

JR Pass Japan oder Einzeltickets? Unsere Erfahrung & 1.000 € Ersparnis

JR Pass Japan - Unsere ehrliche Erfahrung mit Nozomi, Green Car, Sitzplatzwahl & 1.000 € Ersparnis

Dieser Artikel richtet sich vor allem an Familien und Individualreisende, die Japan stressfrei, planbar und komfortabel bereisen möchten. Wir zeigen dir anhand unserer echten Reise, warum der JR Pass für uns nicht die beste Lösung war.
 
Der Japan Rail Pass gilt seit Jahren als das Standard-Ticket für Japanreisende. Einmal kaufen, einsteigen, unbegrenzt Zug fahren – so zumindest das Versprechen.
 

Wir sind mit fünf Personen durch Japan gereist und haben uns bewusst gegen den JR Pass entschieden. Nicht aus dem Bauchgefühl heraus – sondern nach gründlicher Planung, konkreter Buchung und exakter Kostenrechnung.

👉 Unser Ergebnis:
Einzeltickets waren für uns deutlich günstiger, schneller, komfortabler und planbarer – und wir haben am Ende rund 1.000 € gespart.

🧭 Unsere Route & Ausgangslage

Karte unserer Japan Rundreise: Tokio – Nikkō – Kyoto – Nara – Himeji – Hiroshima – Miyajima – zurück nach Tokio mit markierter Reiseroute.

Unsere tatsächlich gefahrene Route mit dem Nozomi (👨‍👩‍👧‍👦 5 Personen)

  • Tokio → Kyoto
  • Kyoto → Himeji
  • Himeji → Kyoto
  • Kyoto → Hiroshima
  • Hiroshima → Tokio

Unsere Anforderungen:

  • Reisen mit Kindern
  • möglichst kurze Fahrzeiten
  • garantierte Sitzplätze nebeneinander
  • Green Car / First Class
  • Planung vorab in Deutschland
  • trotzdem spontane Buchung vor Ort möglich

🚄 Was ist der JR Pass überhaupt?

Der JR Pass ist ein Zeit-Ticket für Touristen, mit dem man Züge der JR-Gruppe nutzen kann:

✔️ 7, 14 oder 21 Pässe verfügbar
✔️ JR-Regionalzüge
✔️ viele Shinkansen
Nozomi & Mizuho ausgeschlossen

Wichtige Einschränkung:

Die schnellsten Shinkansen (Nozomi) sind mit dem JR Pass nicht nutzbar.

Gerade auf der Hauptstrecke Tokio ↔ Kyoto ist das ein echter Nachteil.

❌ Warum der JR Pass für uns problematisch war

1️⃣ Kein Nozomi

  • längere Fahrzeiten
  • schlechtere Taktung
  • weniger Flexibilität

2️⃣ Sitzplatzreservierung schwierig

  • beim Online-Kauf über Reseller nicht planbar
  • oft erst vor Ort möglich
  • mit Kindern unnötiger Stress

3️⃣ Green Car extrem teuer

  • Green-Car-JR-Pass steht preislich in keinem Verhältnis mehr

💺 Unsere Lösung: Einzeltickets über die offizielle JR-Seite

Wir haben alle Langstrecken über die offizielle JR-Webseite gebucht – teilweise schon in Deutschland, teilweise ganz spontan vor Ort.

Das war über die offizielle JR-Webseitemöglich:

  • exakte Abfahrtszeiten
  • konkrete Zugnummer
  • Wagen- & Sitzplatznummer
  • Sitzplätze nebeneinander
  • Green Car auswählbar
  • Nozomi nutzbar

➡️ Maximale Kontrolle und Planungssicherheit. Für den Alltag in Städten wie Tokio, Kyoto oder Hiroshima haben wir zusätzlich die Suica Card genutzt

🗻 Extra-Tipp: Fuji-Blick aus dem Shinkansen

JR Pass Japan - Shinkansen Nozomi in Japan – schnellster Zug zwischen Tokio und Kyoto mit Mount Fuji im Hintergrund

Auf der Strecke Tokio → Kyoto unbedingt beachten:

👉 Rechts in Fahrtrichtung sitzen

Bei gutem Wetter hat man einen fantastischen Blick auf den Mount Fuji – für uns (und die Kinder) einer der emotionalsten Reisemomente der gesamten Japanreise.

Wenn man von Kyoto nach Tokio fährt, dann logischerweise in Fahrtrichtung links sitzen.

⚡ Spontan buchen? Funktioniert perfekt

Ein weit verbreiteter Mythos:

„Einzeltickets muss man Wochen vorher buchen.“

Unsere Erfahrung: stimmt nicht. Konkretes Beispiel:

  • Kyoto → Himeji: am selben Tag online gebucht
  • Himeji → Kyoto: nur ca. 30 Minuten vor Abfahrt
  • inklusive Sitzplatzreservierung

➡️ Super easy, kein Anstehen, kein Stress.

🖨️ Ganz wichtiger Praxis-Tipp: QR-Codes & Tickets aufheben

Wir konnten alle Tickets bereits zu Hause in Deutschland ausdrucken. Die QR-Codes haben am Bahnhof gereicht, um die physischen Tickets zu bekommen.

Extrem wichtig:
In Japan braucht man das Ticket nicht nur zum Einsteigen, sondern auch wieder zum Verlassen des Bahnhofs.

Unsere Erfahrung:
Bei der ersten Fahrt wussten wir das nicht mehr genau – die Schranke blieb zu, kurze Verwirrung.

✔️ Sehr hilfsbereites Personal
✔️ Problem schnell gelöst

➡️ Ab der zweiten Fahrt: alles immer dabei – keine Probleme mehr.

Unsere Empfehlung:

Alle Tickets & Reservierungen ausdrucken und bis zum Verlassen des Bahnhofs aufheben.

🌐 Achtung: JR-Pass-Chaos im Internet - bei uns gibt's den offiziellen Link

Rund um den JR Pass gibt es unzählige Seiten:

  • Reseller
  • Affiliate-Seiten
  • Marketing-Landingpages

Viele wirken „offiziell“, sind es aber nicht.

👉 Die offizielle JR-Seite: Hier der Link

  • wirkt optisch etwas altbacken
  • ist aber absolut zuverlässig
  • erlaubt Nozomi
  • erlaubt Sitzplatzwahl

➡️ Funktion schlägt Design.

💥 Die entscheidende Kostenrechnung – mit echten Zahlen

🚄 Unsere gefahrenen Strecken

(alle Nozomi, Green Car, Sitzplatzreservierung, 👨‍👩‍👧‍👦 5 Personen):

  • Tokio → Kyoto
  • Kyoto → Himeji
  • Himeji → Kyoto
  • Kyoto → Hiroshima
  • Hiroshima → Tokio

✅ Unsere echten Kosten (Einzeltickets)

Gesamt: 1.700 €

✔️ Nozomi
✔️ Green Car
✔️ feste Sitzplätze
✔️ schnellste Verbindungen

❌ Vergleich: JR Pass (auf z.B. GetYourGuide)

14 Tage JR Pass – normale Klasse:
2.000 € für 5 Personen
❌ kein Nozomi
❌ kein Green Car

14 Tage JR Pass – Green Car:
2.700 € für 5 Personen
❌ trotzdem kein Nozomi

📊 Klarer Vergleich

VarianteKostenKomfortNozomi
Einzeltickets (Green Car)1.700 €✅ hoch✅ ja
JR Pass 2. Klasse2.000 €❌ niedriger❌ nein
JR Pass Green Car2.700 €⚠️ ok❌ nein

🧮 Unser Ergebnis

👉 Wir haben rund 1.000 € gespart und hatten:

  • mehr Komfort
  • kürzere Fahrzeiten
  • garantierte Sitzplätze
  • volle Planungssicherheit

Nozomi inkl. Sitzplatzreservierung gibt es im JR Pass überhaupt nicht.

🏁 Unser ehrliches Fazit

Der JR Pass ist heute kein automatisches Spar-Ticket mehr – vor allem nicht für Familien.

Für uns waren Einzeltickets:
✔️ günstiger
✔️ schneller
✔️ komfortabler
✔️ planbarer

Der JR Pass hätte:
❌ mehr gekostet
❌ uns eingeschränkt
❌ Zeit gekostet

➡️ Unsere klare Empfehlung: Einzeltickets statt JR Pass.

Für den Alltag in Japans Städten nutzen wir die Suica Card – unkompliziert, flexibel und perfekt kombinierbar mit Einzeltickets

Alle weiteren Tipps, Routen & Erfahrungen findest du gesammelt in unserem Japan-Blog.

🧾 Wann lohnt sich der JR Pass trotzdem?

JR Pass sinnvoll, wenn:

  • sehr viele Langstrecken in kurzer Zeit
  • kein Wert auf Nozomi
  • keine festen Zeiten nötig

Einzeltickets besser, wenn:

  • man mit Kindern reist
  • Sitzplätze wichtig sind
  • Komfort zählt
  • Zeit ein Faktor ist

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