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Venedig mit Kindern - Luftaufnahme von Venedig mit Altstadt, Lagune, Bahnhof Santa Lucia und der Insel San Giorgio Maggiore bei klarem Wetter.
Venedig aus der Vogelperspektive – Altstadt, Lagune und Inseln

Venedig mit Kindern in 5 Tagen: Reisebericht, Highlights & Tipps (inkl. Inseln)

🛶 Venedig mit Kindern zu erleben war für uns vor dieser Reise eine Mischung aus Neugier und Skepsis. Zu voll, zu romantisch, zu touristisch – funktioniert eine Stadt ohne Autos, mit Brücken statt Straßen und Booten statt Bussen wirklich entspannt als Familien-Städtetrip? Nach fünf Tagen können wir klar sagen: Ja, es funktioniert. Nicht immer ruhig, nicht immer günstig, aber überraschend intensiv, entschleunigend und voller besonderer Momente.

Was Venedig für uns so einzigartig gemacht hat, war dieser stetige Wechsel: prachtvolle Paläste und stille Seitenkanäle, goldene Mosaike und dunkle Gassen, lebendige Plätze und plötzlich absolute Ruhe. Die erste Fahrt über den Canal Grande, der Blick vom Campanile über die Lagune, das Abendlicht auf San Giorgio Maggiore, bunte Häuser in Burano, Geschichte zum Anfassen im Dogenpalast – und am Ende eine Gondelfahrt durch enge Wasserstraßen, fast lautlos, als würde die Stadt selbst den Abschied einläuten.
Venedig ist keine Stadt, die man abhakt. Man lässt sich treiben – und genau darin liegt ihr Zauber.

🧭 Auf dieser Seite

🛶 Venedig auf einen Blick

🏛️ Unsere Highlights in Venedig – unsere Must-Sees & Erlebnisse

🕍 Historisches Zentrum & Herz der Stadt:
Markusplatz • Markusdom (inkl. Pala d’Oro & Galerie) • Dogenpalast • Seufzerbrücke • Campanile

🌊 Canal Grande & Wasserwege:
Canal Grande (Linie 1) • Rialtobrücke • Vaporetto-Fahrten bei Tag & Nacht • An- & Abreise per Wassertaxi

🎨 Inseln der Lagune:
Murano (Glasbläser-Vorführung) • Burano (bunte Häuser & Fotospots) • San Giorgio Maggiore (Aussicht)

🌅 Aussicht & besondere Perspektiven:
Campanile di San Marco • San Giorgio Maggiore (Sonnenuntergang) • Punta della Dogana

🏛️ Geschichte & Macht der Republik:
Dogenpalast – Geheimnisse-Tour (Itinerari Segreti) • Casanova-Zellen • Markuslöwe als Symbol

🚣‍♀️ Klassisches Venedig-Erlebnis:
Gondelfahrt durch ruhige Seitenkanäle (ab Rialto/Dorsoduro empfohlen)

🍦 Essen & Dolce Vita:
Gelateria Gallonetto • Espresso-Pausen am Wasser • Bummel durch kleine Gassen abseits der Hauptwege

🖼 Kunst & Kultur:
Gallerie dell’Accademia • Venezianische Meister (Tizian, Tintoretto, Veronese)

🍽️ Essen & Cafés – unsere persönlichen Tipps

Venedig ist kulinarisch nicht ganz so unkompliziert wie New York, aber mit ein paar Grundregeln auch sehr gut familientauglich. Entscheidend ist, sich nicht auf die großen Restaurants direkt an Markusplatz oder Rialtobrücke zu stürzen, sondern gezielt klassische Lokale und kleinere Adressen abseits der Hauptwege zu wählen.

Unsere konkreten Stops aus der Reise:

  • Gelateria Gallonetto (nahe Rialtobrücke) – unser Lieblings-Eis in Venedig: cremig, frisch und jeden Tag ein kleiner Fixpunkt
  • 1000 Gourmet Venezia Pizzeria – klassische Pizza auf sehr gutem Niveau, entspannt, zuverlässig und absolut empfehlenswert
  • Espresso-Pausen zwischendurch – kurze Stopps am Wasser gehören in Venedig einfach dazu und machen den Tag deutlich entspannter
  • Fusjon (Sushi / All-You-Can-Eat) – solide Abwechslung nach mehreren Tagen italienischer Küche, ohne Anspruch auf kulinarisches Highlight
  • Hard Rock Café (San Marco) – Burger statt Pizza zur Abwechslung; geschmacklich okay, preislich klar touristisch, aber unkompliziert

Unser Fazit zum Essen in Venedig:
Venedig überzeugt kulinarisch weniger durch spektakuläre Food-Hotspots, sondern durch klassische Küche, gute Pizza, Eispausen und Atmosphäre. Wer bewusst auswählt und die ganz großen Touristenfallen meidet, findet auch mit Kindern schnell passende und entspannte Optionen.

💡Praktische Tipps für eure Venedig-Reise

✈️ Anreise & Ankommen:
Venedig erreicht man schnell per Flugzeug. Der Flughafen Marco Polo liegt direkt an der Lagune – die Anreise übers Wasser gehört hier bereits zum Erlebnis. Wer es besonders entspannt mag, plant die An- und Abreise bewusst und nicht auf den letzten Drücker.

🚤 Transfer Flughafen ↔ Hotel:
Ein privates Wassertaxi ist teuer, aber ein echtes Highlight – vor allem, wenn das Hotel einen eigenen Bootsanleger hat. Alternativ ist das Vaporetto deutlich günstiger, aber mit Gepäck weniger komfortabel.

📶 Internet & Navigation:
Stabiles Internet ist auch in Venedig extrem hilfreich: Navigation durch Gassen, Vaporetto-Routen, Ticketbuchungen und Restaurant-Suche funktionieren nur stressfrei mit guter Verbindung.
➡️ eSIM sehr empfehlenswert.

🚤 Vaporetto clever nutzen:
Einzeltickets sind teuer – 24-Stunden-Tickets lohnen sich schnell, sobald man mehrere Fahrten plant (Inseln, Canal Grande, abends zurück). Die Linie 1 ist fast schon eine Sightseeing-Tour.

👟 Schritte nicht unterschätzen:
10.000–15.000 Schritte pro Tag sind realistisch.
➡️ Bequeme Schuhe sind Pflicht – Brücken, Treppen und Pflaster summieren sich schneller als gedacht.

🕍 Sehenswürdigkeiten strategisch planen:
Markusdom, Campanile und Dogenpalast liegen direkt beieinander.
➡️ Diese Highlights am besten früh oder gebündelt an einem Tag einplanen.

🏛️ Tickets vorab buchen:
Markusdom und Dogenpalast (besonders die Geheimnisse-Tour) unbedingt online reservieren.
➡️ Spart Zeit, Warteschlangen und Nerven – vor allem mit Kindern.

🌅 Aussichtspunkte bewusst wählen:
Campanile di San Marco für den Rundblick über Stadt & Lagune.
San Giorgio Maggiore für den Sonnenuntergang.
➡️ Nicht alles an einem Tag – jeder Blick wirkt anders.

🌊 Pausen einplanen:
Venedig ist intensiv. Kleine Pausen am Wasser, ein Espresso oder ein Eis zwischendurch machen den Unterschied zwischen „voll“ und „entspannt“.

🚣‍♀️ Gondelfahrt richtig timen:
Nicht am Markusplatz starten – dort ist der Bootsverkehr hektisch.
➡️ Ruhiger und stimmungsvoller wird es rund um Rialtobrücke oder Dorsoduro.

🏨 Zentrale Unterkunft wählen:
San Marco, San Polo oder Dorsoduro sparen Wege.
➡️ Weniger Vaporetto-Zwang, mehr Flexibilität – besonders abends ein großer Vorteil.

📖 Venedig mit Kindern – der komplette Reisebericht

Tag 1 – Anreise, erstes Staunen & la Dolce Vita

Der erste Tag in Venedig begann mit purer Vorfreude. Schon beim Abflug in München war klar: Diese Reise wird etwas Besonderes. Günstige Flugtickets hatten den Ausschlag gegeben, die Stadt der Kanäle spontan zu entdecken. Zugegeben, nicht die nachhaltigste Art zu reisen – aber definitiv die schnellste. Statt fünf Stunden im Auto oder neun Stunden im Zug waren wir in weniger als zwei Stunden mitten in der Lagune.

✈️ Ankunft mit Stil – vom Himmel aufs Wasser

Nach der Landung am Flughafen Marco Polo ging es direkt weiter mit einem privaten Wassertaxi – und das war bereits eines der großen Highlights des Tages. Vom Terminal aus aufs Boot zu steigen und die Stadt über das Wasser zu erreichen, fühlt sich in Venedig nicht wie ein Transfer an, sondern wie der eigentliche Beginn der Reise.

Ein echter Tipp: Wenn möglich ein Hotel mit eigenem Bootsanleger wählen. So fährt man vom Flughafen direkt bis vor die Hoteltür.
Wir glitten über den Canal Grande, unter der weltberühmten Rialtobrücke hindurch, vorbei an Palästen, Gondeln und Fassaden, die im Nachmittagslicht golden schimmerten. Schon diese erste halbe Stunde fühlte sich an wie eine Zeitreise – und machte sofort klar, warum Venedig so einzigartig ist.

🏨 Ankommen im Palazzo Barocci

Gegen 14 Uhr erreichten wir unser Hotel, den Palazzo Barocci, direkt am Canal Grande gelegen. Zentral, aber angenehm ruhig – eine perfekte Kombination. Wir konnten unser Zimmer sofort beziehen, stellten kurz die Koffer ab und machten uns direkt wieder auf den Weg. Denn eines war klar: Venedig wartet nicht.

Palazzo Barocci am Canal Grande – Ankunft in Venedig mit privatem Boot, ideal für Familien mit Kindern

🚶 Erster Spaziergang durch die Gassen

Vom Hotel aus ist vieles fußläufig erreichbar. Wir ließen uns einfach treiben – durch enge, verwinkelte Gassen, über unzählige kleine Brücken, vorbei an Boutiquen, Bäckereien und alten Palazzi.
Venedig fühlt sich dabei weniger wie eine Stadt an, sondern eher wie ein Labyrinth aus Geschichte und Schönheit.

Unser erster bewusster Stopp führte uns zum Palazzo Contarini del Bovolo – ein eher unbekanntes, aber unglaublich charmantes Bauwerk. Die spiralförmige Außentreppe („Bovolo“ bedeutet Schnecke) ist ein echtes Fotomotiv. Der Eintritt ist nicht günstig, aber der Aufstieg lohnt sich: Oben eröffnet sich ein wunderbarer Blick über die Dächer Venedigs bis hin zur Kuppel des Markusdoms und zum Campanile.

🕰 Am Markusplatz – das Herz der Stadt

Anschließend ging es weiter zum Markusplatz, dem Herzen Venedigs. Und auch wenn man diesen Ort unzählige Male auf Fotos gesehen hat – live ist er schlicht überwältigend.
Wir standen vor der Basilica di San Marco mit ihren goldenen Mosaiken und betrachteten die Torre dell’Orologio, die astronomische Uhr aus dem 15. Jahrhundert, die nicht nur die Uhrzeit, sondern auch Mondphasen und Tierkreiszeichen zeigt.

Direkt daneben erhebt sich der Dogenpalast, Sinnbild der Macht der alten Republik Venedig. Heute beließen wir es beim Staunen von außen – der ausführliche Besuch sollte an einem der nächsten Tage folgen.

🏁 Fazit des ersten Tages

Der erste Tag in Venedig war kurz, aber intensiv – genau das, was man sich von einem gelungenen Ankommen wünscht. Keine Hektik, keine langen Wege, dafür sofort dieses besondere Gefühl, sich in einer völlig anderen Welt zu bewegen.

Anfang November ist eine großartige Reisezeit: angenehm mild, kein Gedränge, keine Hitze. Das berühmte Acqua Alta kann zwar auftreten, doch während unseres Aufenthalts blieb alles ruhig.
Venedig im November ist für uns ein echter Geheimtipp – entspannte Stimmung, günstigere Preise und perfektes Licht für Fotos.

Fun Facts zum Abschluss:

  • Der Canal Grande ist rund 4 km lang und schlängelt sich S-förmig durch die Stadt.
  • Die Torre dell’Orologio schlägt jede Stunde mit zwei Bronzefiguren, den sogenannten „Mauren“.
  • Über 400 Brücken verbinden die 118 Inseln, aus denen Venedig besteht.

Ein perfekter Auftakt – und die Vorfreude auf Markusdom, Dogenpalast und weitere Entdeckungen war spätestens jetzt riesig.

Tag 2 – Gold, Glanz & Gondeln: Ein Tag voller Highlights

Der zweite Tag in Venedig begann im wahrsten Sinne des Wortes golden. Heute standen die großen Ikonen der Stadt auf dem Programm: Markusdom, Campanile, Accademia und San Giorgio Maggiore. Ein Tag zwischen Kunst, Geschichte, Wasser und immer wieder neuen Perspektiven auf diese außergewöhnliche Stadt.

⛪ Der Markusdom – Venedigs goldenes Herz

Schon früh machten wir uns auf den Weg zur Piazza San Marco. Die Tickets für den Markusdom hatten wir bereits am Vortag online gebucht – absolut empfehlenswert. Wir entschieden uns direkt für das Komplettpaket: Eintritt in die Basilika, Zugang zur Pala d’Oro und die Galerie im oberen Bereich.

Kaum betritt man die Basilika, bleibt man automatisch stehen. Das Licht der Morgenstunden trifft auf tausende goldene Mosaiksteine, die Wände und Kuppeln beginnen zu leuchten. Über 8.000 Quadratmeter Mosaike erzählen biblische Geschichten – ein glänzendes Bilderbuch aus dem Mittelalter.

Die Pala d’Oro ist ein echtes Juwel byzantinischer Goldschmiedekunst: Gold, Edelsteine und Email, über Jahrhunderte erweitert. Hier wird greifbar, welchen Reichtum Venedig durch den Handel mit dem Orient angehäuft hat.

Oben in der Galerie dei Cavalli stehen wir schließlich den berühmten Pferden aus Konstantinopel gegenüber – Kopien der antiken Originale. Von hier blickt man direkt in das goldene Innere des Doms und hinaus auf Markusplatz, Campanile und Dogenpalast. Einer dieser Momente, die man nicht vergisst.

Fun Fact:
Die vier Pferde stammen aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. und standen ursprünglich auf dem Hippodrom von Konstantinopel. 1204 gelangten sie nach Venedig.

🔔 Hinauf auf den Markusturm (Campanile di San Marco)

Direkt neben dem Dom wartet schon das nächste Highlight: der Campanile, mit knapp 100 Metern das höchste Bauwerk der Stadt. Tickets bekamen wir problemlos online – ohne lange Wartezeit ging es mit dem Aufzug nach oben.

Der Blick ist spektakulär: Markusplatz, Lagune, Murano, Burano und bei klarer Sicht sogar die Alpen. Der Ausblick vom Turm ergänzt den Blick aus der Dom-Galerie perfekt – beide Perspektiven lohnen sich.

☕🍦 Pause am Wasser & süße Belohnung

Nach so viel Gold und Geschichte wurde es Zeit für eine Pause. Ein Espresso in der Sonne, danach ein Eis bei der Gelateria Gallonetto nahe der Rialtobrücke – für uns die beste Gelateria der Reise. Cremig, frisch und weit entfernt von typischen Touristen-Eisdielen.

Gleich in der Nähe entdeckten wir ein Sushi-All-you-can-eat-Restaurant (Fusjon), das wir uns für den Abend merkten.

🌉 Die Rialtobrücke – Venedig pur

Frisch gestärkt ging es weiter zur Rialtobrücke, diesmal bei Tageslicht. Ja, es ist voll. Ja, es gibt Souvenirshops. Aber der Blick auf den Canal Grande ist einfach ikonisch. Gondeln ziehen vorbei, Vaporetti legen an, die Fassaden spiegeln sich im Wasser – ein klassisches Venedig-Motiv, das man gesehen haben muss.

🖼 Gallerie dell’Accademia – Kunst im Überfluss

Am Nachmittag fuhren wir mit dem Vaporetto zur Accademia. Kleiner, aber wichtiger Tipp: Ein 24-Stunden-Ticket lohnt sich schnell – Einzelfahrten sind teuer und bremsen den Flow.

Die Gallerie dell’Accademia zeigt die wichtigsten Werke venezianischer Malerei: Bellini, Giorgione, Tizian, Tintoretto, Veronese. Vor allem die monumentalen Leinwände beeindrucken – riesige Szenen voller Dramatik, Bewegung und Licht. Nach einer Weile wird es fast zu viel, ein visuelles Feuerwerk, das man erst einmal verarbeiten muss.

Draußen auf der Ponte dell’Accademia gab es frische Luft, einen Postkartenblick auf den Canal Grande und ein paar entspannte Minuten zum Durchatmen.

🌅 Abend auf San Giorgio Maggiore

Am späten Nachmittag setzten wir mit der Fähre nach San Giorgio Maggiore über – die kleine Insel direkt gegenüber vom Markusplatz. In der Kirche befindet sich einer der schönsten Aussichtstürme der Stadt, bequem per Lift erreichbar.

Oben wartete ein traumhafter Blick auf Venedig im Abendlicht. Die Sonne sank langsam hinter der Lagune, die Kuppeln des Markusdoms leuchteten in warmem Orange. Auffällig: Abseits des Markusplatzes ist Venedig abends erstaunlich dunkel – ruhig, fast mystisch. Ein ganz anderes Gesicht der Stadt.

🍣 Abschluss mit Sushi & letzter Bootsfahrt

Zurück in Richtung San Marco wollten wir die Linie 1 nehmen – doch das Boot war komplett überfüllt. Also ging es zu Fuß durch die beleuchteten Gassen zurück zum Fusjon. Kulinarisch kein Highlight, aber nach diesem langen Tag eine angenehme, unkomplizierte Lösung.

Zum Abschluss noch eine letzte Fahrt über den Canal Grande zurück zum Hotel. Die Lichter spiegelten sich im Wasser, Glockenklang lag über der Stadt – ein perfekter Ausklang.

🏁 Fazit & Tipps für Tag 2

  • Markusdom unbedingt vorab online buchen, am besten gleich mit Pala d’Oro & Galerie
  • Campanile lässt sich auch spontan gut einplanen (zumindest im November)
  • Gelateria Gallonetto nahe Rialto: klarer Top-Tipp
  • 24-h-Vaporetto-Pass lohnt sich ab mehreren Fahrten
  • San Giorgio Maggiore ist einer der schönsten Orte für den Sonnenuntergang – ohne Massen

Ein Tag voller Glanz, Geschichte und goldener Momente – Venedig zeigt sich hier von seiner eindrucksvollsten Seite.

Tag 3 – Inselhüpfen zwischen Glas, Farbe und Abendlicht

Nach zwei intensiven Tagen in den Gassen von Venedig stand heute ein klassisches Lagunenabenteuer auf dem Programm: Murano und Burano. Zwei Inseln, die kaum unterschiedlicher sein könnten – und gerade deshalb perfekt zusammenpassen.

🚤 Mit dem Vaporetto über die Lagune

Gegen 11 Uhr starteten wir gemütlich vom Hotel aus.
Und ja – das Boot heißt korrekt Vaporetto, der öffentliche Wasserbus Venedigs und eines der wichtigsten Verkehrsmittel der Stadt.

Unsere Route führte uns zunächst mit der Linie 1, anschließend weiter mit der Linie 4.1 und schließlich mit der Linie 12 – der Verbindung zu Murano und Burano. Allein die Fahrt über die Lagune ist schon Teil des Erlebnisses: weiter Horizont, ruhiges Wasser, immer wieder neue Perspektiven auf die Stadt.

Tipp:
Ein 24-Stunden-Ticket (ACTV) lohnt sich unbedingt.
Einzeltickets sind teuer, der Tagespass macht spontanes Umsteigen entspannter – und schont nebenbei die Füße.

🏭 Murano – Die Kunst des glühenden Glases

Erster Halt: Murano, die berühmte Insel der Glasbläser.
Im Vorfeld hatten wir Tickets für eine Vorführung in der OMG Glass Factory gebucht – eine kleine, aber sehr lohnende Investition.

Die Vorführung dauerte nur etwa zehn Minuten, war aber beeindruckend:
Zunächst zeigte ein Glasmeister, wie aus glühender Masse ein Trinkglas entsteht. Anschließend formte er in atemberaubendem Tempo – innerhalb von zwei Minuten – ein filigranes Glaspferd. Präzise, routiniert, faszinierend.

Im Anschluss konnte man noch durch den Verkaufsraum schlendern. Natürlich wird versucht, Kunstwerke zu verkaufen – das gehört in Murano dazu – aber insgesamt war es ein sympathischer, kurzer und sehr authentischer Einblick.

Fazit Murano:
Ein kompakter, spannender Blick in ein jahrhundertealtes Handwerk. Kein Tagesprogramm, aber ein schöner und typischer Bestandteil einer Venedig-Reise.

🎨 Burano – Das bunte Bilderbuch der Lagune

Weiter ging es mit der Linie 12 nach Burano.
Schon bei der Einfahrt leuchten einem die Häuser entgegen: Türkis, Pink, Gelb, Blau – jedes Haus eine andere Farbe, fast wie aus einer Kinderzeichnung.

Der Legende nach strichen Fischer ihre Häuser so bunt, damit sie sie bei dichtem Nebel leichter wiederfinden konnten. Heute sind sie eines der meistfotografierten Motive der gesamten Lagune.

Wir verbrachten etwa anderthalb Stunden damit, durch die kleinen Gassen zu schlendern, Brücken zu überqueren und entlang der Kanäle zu laufen. Auch abseits der Hauptstraße zeigt Burano seine ruhige, fast dörfliche Seite: kleine Gärten, flatternde Wäsche, leise Wasserbewegungen.

Trotzdem war hier deutlich mehr los als auf Murano – selbst im November.

Tipp:
Im Sommer unbedingt früh kommen. Die Boote sind schnell voll und Burano wird dann sehr eng.

Kanal auf Burano mit bunten Fassaden und kleinen Booten unter blauem Himmel

⚓ Rückfahrt & ein verpasster Abstecher

Mit der gleichen Linie ging es zurück Richtung Venedig.
Eigentlich wollten wir noch einen kurzen Stopp auf San Michele, dem Friedhof Venedigs, einlegen. Doch dieser schließt bereits am späten Nachmittag – also blieb es bei dem Plan für ein nächstes Mal.

Wir kauften neue 24-Stunden-Tickets und nahmen die Linie 4.2 zurück Richtung Zentrum. Die Sonne stand bereits tief, das Licht wurde weicher.

🌇 Abendlicht an der Riva degli Schiavoni

Statt Friedhof entschieden wir uns spontan für einen Spaziergang durch die Giardini della Biennale und entlang der Riva degli Schiavoni.
Der Park selbst wirkte ohne Ausstellung eher ruhig, fast leer – doch der Weg direkt am Wasser war wunderschön.

Sanftes Abendlicht, leichte Wellen, Boote im Gegenlicht und überraschend wenig Menschen. Einer dieser Momente, in denen Venedig ganz leise wird.

Tipp:
Ein Spaziergang entlang der Riva degli Schiavoni bei Sonnenuntergang gehört zu den schönsten Erlebnissen der Stadt.

Markusplatz und Dogenpalast bei Nacht in Venedig – beleuchtete Paläste und Gondeln in der Lagune

🍝 Abend & Rückkehr

Zum Abendessen fanden wir ein Restaurant in der Nähe – solide, aber nichts Besonderes, daher kein konkreter Tipp. Anschließend ging es mit der Linie 1 zurück zum Hotel.

Ein langer Tag voller Boote, Farben und Licht lag hinter uns. Müde, aber zufrieden ließen wir den Abend ausklingen.

🏁 Fazit & Tipps für Tag 3

  • Murano: kurzer, spannender Einblick in ein traditionsreiches Handwerk
  • Burano: farbenfrohes Highlight – besser früh besuchen
  • Giardini & Riva degli Schiavoni: perfekt für den Sonnenuntergang
  • Vaporetto: 24-h-Pässe machen Insel-Tage deutlich entspannter

Ein Tag voller Wasserwege, Farben und ruhiger Momente – genau diese Mischung macht Venedig so besonders.

Tag 4 – Geheimnisse, Geschichte und ein Delfin zum Abschied

Der vierte Tag in Venedig stand ganz im Zeichen der Geschichte – und zwar der großen Geschichte der Republik Venedig. Dogen, Macht, Kontrolle, Gefängnisse, Symbole und Intrigen: Heute wollten wir verstehen, wie diese Stadt über Jahrhunderte hinweg funktionierte – und warum sie so einzigartig war.

⛪ Morgenstimmung an der Punta della Dogana

Gemütlich starteten wir mit dem Vaporetto Linie 1 vom Hotel zum ersten Ziel des Tages: Santa Maria della Salute.
Die prächtige Barockkirche liegt direkt an der Einfahrt zum Canal Grande. Von außen monumental, innen überraschend ruhig und schlicht. Kein absolutes Muss, aber ein schöner, entspannter Einstieg in den Tag.

Wirklich lohnend war anschließend der kurze Spaziergang zur Punta della Dogana – der schmalen Landzunge zwischen Canal Grande und Giudecca.
Hier, an diesem „Dreieck des Wassers“, öffnet sich einer der schönsten Blicke Venedigs: auf den Markusturm, den Dogenpalast und die Kirche San Giorgio Maggiore auf der gegenüberliegenden Insel.

Ein Ort zum Innehalten – Venedig in seiner ganzen Eleganz.

🏛 Der Dogenpalast und seine Geheimnisse

Um 13 Uhr begann unser großes Highlight des Tages: die „Geheimnisse-Tour“ durch den Dogenpalast (Itinerari Segreti del Palazzo Ducale).
Diese spezielle Führung (ca. 32 € pro Person) führt in Bereiche, die bei der normalen Besichtigung verschlossen bleiben – und macht die Geschichte der Stadt erst richtig greifbar.

Unser Guide erzählte spannend und mit viel Humor von der verborgenen Seite der Serenissima, der „Durchlauchtigsten Republik“.
Wir starteten in den alten Gefängniszellen und folgten dann engen Treppen hinauf zu Amtsräumen, Gerichtssälen und Ratsstuben.

Schnell wurde klar: Der Doge war kein absoluter Herrscher, sondern eher ein Gefangener seiner eigenen Macht. Er wurde auf Lebenszeit gewählt – meist in hohem Alter, um seine Amtszeit kurz zu halten.
Ein Gehalt erhielt er nicht, musste seine Repräsentationspflichten selbst finanzieren und lebte dafür im Palast. Ein goldener Käfig, wie unser Guide es treffend nannte.

Die eigentliche Macht lag oft beim Kanzler oder Gouverneur, der die Staatsgeschäfte führte, geheime Dokumente verwahrte und Zugang zu den Ratsakten hatte – alles unter strengster Kontrolle.
Dreifache Kopien wichtiger Verträge, verschlossene Archive, geheime Entscheidungen: Venedig war ein Staat der Disziplin, Organisation und des Schweigens.

Im Dachgeschoss besuchten wir schließlich die Zellen, in denen Giacomo Casanova gefangen saß – und aus denen ihm 1756 die legendäre Flucht gelang.
Ob sie wirklich so stattfand, wie er sie später beschrieb, bleibt offen – aber die Geschichte beflügelt bis heute die Fantasie.

🦁 Zwischenspiel – Der Markuslöwe als Symbol der Macht

Im gesamten Dogenpalast begegnet man ihm immer wieder: dem geflügelten Löwen des Heiligen Markus.
Er war das offizielle Zeichen der Republik Venedig und steht für Mut, Gerechtigkeit und göttliche Weisheit.

Der Löwe hält meist ein Buch mit der Inschrift:

„Pax tibi Marce, evangelista meus“
(„Friede sei mit dir, Markus, mein Evangelist“)

In Friedenszeiten ist das Buch geöffnet, in Kriegszeiten geschlossen – oft mit gezücktem Schwert.
Über Portale, Wappen und Reliefs hinweg erinnert der Löwe daran, dass Macht in Venedig nie nur weltlich, sondern immer auch göttlich legitimiert war.

⚖️ Kunst, Prunk und die Seufzerbrücke

Nach der Spezialführung durften wir den Palast auf eigene Faust weiter erkunden.

Die Prunksäle sind überwältigend: goldverzierte Decken, monumentale Gemälde von Tintoretto und Veronese, Darstellungen venezianischer Siege, Tugenden und Macht.

Besonders beeindruckend ist der Große Ratssaal, einer der größten Räume Europas. Hier tagten einst bis zu 1.000 Ratsmitglieder gleichzeitig – ein Ort, an dem Geschichte geschrieben wurde.

Zum Abschluss ging es über die berühmte Seufzerbrücke, die den Palast mit dem neuen Gefängnis verbindet. Durch kleine Fenster fällt der letzte Blick auf die Lagune – daher der Name.

Tipp:
Die „Geheimnisse-Tour“ ist die beste Möglichkeit, den Dogenpalast wirklich zu verstehen. Ohne sie bleibt vieles beeindruckend, aber abstrakt.

🚤 Abendfahrt auf dem Canal Grande

Nach fast drei Stunden voller Geschichte war es Zeit für etwas Leichteres – also wieder aufs Wasser. Mit dem Vaporetto fuhren wir bis zur Station Lido und von dort gemütlich zurück Richtung Rialto.

Wir hatten Glück: Nach dem großen Aussteigen am Lido bekamen wir vorne Plätze – perfekte Sicht auf Paläste, Brücken und das Abendlicht über der Stadt.

Und dann, mitten im Hafenbecken von San Marco: Ein Delfin.
Kurz tauchte er auf, drehte sich, verschwand wieder im glitzernden Wasser.

Ein magischer Moment – fast wie ein stiller Abschiedsgruß von Venedig selbst.

🍔 Abschluss im Hard Rock Café

Zum Abendessen entschieden wir uns für das Hard Rock Café nahe San Marco.
Nach mehreren Tagen Pizza und Pasta war ein Burger eine willkommene Abwechslung – geschmacklich okay, preislich klar touristisch.
Das Gratis-Nachos-Angebot hat es ein wenig gerettet, beim nächsten Mal würden wir aber wohl wieder eine Trattoria wählen.

🏁 Fazit & Tipps für Tag 4

  • Santa Maria della Salute & Punta della Dogana: ruhiger Start mit großartiger Aussicht
  • Dogenpalast „Geheimnisse-Tour“: absolutes Highlight – spannend und historisch greifbar
  • Casanova, der Doge & der Markuslöwe: Geschichte zum Anfassen
  • Abendfahrt & Delfin: ein perfekter, unerwarteter Abschluss

Venedig zeigte an diesem Tag seine Seele – zwischen Macht, Schönheit und einem kleinen Wunder auf dem Wasser.

Tag 5 – Gondelfahrt, Märkte und Abschied über das Wasser

Der letzte Tag in Venedig begann ruhig und entspannt. Nach vier intensiven Tagen voller Geschichte, Kunst und unzähliger Eindrücke ließen wir es heute bewusst langsamer angehen. Ein letztes Frühstück im Palazzo Barocci, noch einmal der Blick auf den Canal Grande – und langsam wurde klar: Es ist Zeit für den Abschied.

☕ Ein ruhiger Morgen im Herzen Venedigs

Da unser Wassertaxi zum Flughafen erst für 14 Uhr bestellt war, blieb uns noch ausreichend Zeit. Dank Late-Checkout konnten wir den Morgen ganz entspannt nutzen.

Heute entschieden wir uns, alles zu Fuß zu erledigen. Keine Vaporetti, keine festen Ziele, kein Zeitdruck – einfach treiben lassen. Genau diese ruhigen Stunden gehören zu den schönsten Momenten einer Städtereise.

Markusdom in Venedig mit Spiegelung bei Acqua Alta auf dem Markusplatz

🚣‍♀️ Die Gondelfahrt – Venedig wie im Bilderbuch

Von der Rialtobrücke aus stiegen wir schließlich in eine Gondel – klassisch schwarz, mit rotem Samt und goldenen Verzierungen.
Der Preis: 120 € für 35 Minuten. Nicht günstig, aber ein Teil des venezianischen Erlebnisses.

Unsere Reiseleiterin vom Vortag hatte uns ausdrücklich geraten, nicht am Markusplatz zu starten. Dort ist der Bootsverkehr hektisch, das Wasser unruhig und die Stimmung weniger intim. Rund um die Rialtobrücke dagegen gleitet man durch ruhige Seitenkanäle – und genau das suchten wir.

Der Gondoliere steuerte uns unter kleinen Brücken hindurch, vorbei an alten Palazzi, deren Fassaden direkt aus dem Wasser wachsen. Ab und zu erzählte er ein paar Worte über die Häuser, die er seit Jahren kennt – meist aber ließ er einfach das Wasser sprechen.

Das leise Plätschern, die Sonne auf den Wellen, das nahezu lautlose Gleiten durch enge Gassen: romantischer kann Venedig kaum sein.

Tipp:
Für eine stimmungsvolle Gondelfahrt lieber Rialto oder Dorsoduro wählen – nicht den Markusplatz.

Gondelfahrt auf dem Canal Grande in Venedig mit historischen Palazzi

🐟 Der Rialtomarkt – das Herz des venezianischen Alltags

Nach der Gondelfahrt schlenderten wir weiter zum Rialtomarkt.
Hier zeigt sich das echte Venedig: Händler, die ihre Ware anpreisen, Einheimische mit Einkaufskörben, der Duft von frischem Fisch, Gemüse und Gewürzen.

Wir waren allerdings etwas zu spät dran – der Markt schließt bereits am späten Vormittag, viele Stände packten schon zusammen. Trotzdem bekam man noch einen Eindruck davon, wie lebendig es hier am Morgen sein muss.

Tipp:
Wer den Rialtomarkt in seiner vollen Atmosphäre erleben will, sollte spätestens gegen 8 Uhr dort sein.

🍦 Ein letztes Eis und die letzten Schritte

Natürlich durfte zum Abschied auch unser tägliches Ritual nicht fehlen: ein letztes Eis.
Wie an den Tagen zuvor führte uns der Weg zur Gelateria Gallonetto nahe der Rialtobrücke – cremig, frisch und jedes Mal ein kleiner Genussmoment zwischen all den Brücken und Kanälen.

Dann ging es zurück zum Hotel. Ein letzter Blick auf vorbeiziehende Boote, ein letztes Rascheln des Wassers an den Hauswänden. Koffer packen, Souvenirs verstauen – und schon wartete das Wassertaxi direkt am Steg des Hotels.

✈️ Abschied über das Wasser

Die Fahrt zum Flughafen war fast filmreif.
Vorbei am Canal Grande, hinaus in die offene Lagune, vorbei an Inseln, die uns in den letzten Tagen so vertraut geworden waren. Langsam verschwand die Silhouette Venedigs hinter uns, während das Boot ruhig über das Wasser glitt.

Ein bisschen Wehmut, ein bisschen Staunen – und ganz viel Dankbarkeit für diese Reise.

Rialtobrücke über den Canal Grande mit Booten und historischen Gebäuden bei Tageslicht

🏁 Fazit der Venedig-Reise

Fünf Tage voller Highlights, Geschichte und Magie:

  • der Markusdom und der Dogenpalast mit ihren goldenen Sälen
  • der Blick vom Campanile über Stadt und Lagune
  • die farbenfrohen Häuser von Burano
  • die stillen Wasserstraßen während der Gondelfahrt
  • und das Leben, das sich in jeder Ecke widerspiegelt

Venedig ist mehr als nur eine Stadt – es ist ein Gefühl.
Ein Ort zwischen Himmel und Wasser, Vergangenheit und Gegenwart.
Und wer einmal dort war, wird dieses Bild nie vergessen: das Läuten der Glocken vom Markusdom, das Glitzern der Lagune und das leise Schaukeln der Boote im Abendlicht.

Ciao, Venezia – bis zum nächsten Mal.

❓ FAQ – Häufige Fragen zu Venedig

👨‍👩‍👧‍👦 Ist Venedig für eine Familien-Städtereise geeignet?
Ja – überraschend gut. Venedig ist autofrei, übersichtlich und voller kurzer Wege. Boote, Brücken und enge Gassen machen die Stadt auch für Kinder spannend. Wichtig ist, nicht zu viel an einem Tag zu planen und bewusst Pausen einzuplanen.

📅 Wie viele Tage sollte man für Venedig einplanen?
3 Tage reichen für einen ersten Eindruck. 5 Tage sind ideal, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten entspannt zu erleben, Inseln wie Murano und Burano einzubauen und auch ruhigere Momente zu genießen.

🚤 Wie bewegt man sich am besten durch Venedig fort?
Zu Fuß und mit dem Vaporetto. Viele Highlights liegen nah beieinander, für längere Strecken oder Inseln sind Tagespässe sinnvoll. Die Linie 1 über den Canal Grande ist fast schon eine Sightseeing-Tour.

🎟️ Sollte man Tickets für Sehenswürdigkeiten vorab buchen?
Ja, unbedingt. Besonders für Markusdom und Dogenpalast spart man mit Online-Tickets Zeit und Warteschlangen. Für den Dogenpalast lohnt sich vor allem die Geheimnisse-Tour, um die Geschichte wirklich zu verstehen.

Was sollte man im Markusdom unbedingt sehen?
Neben der Basilika selbst sind die Pala d’Oro und die Galerie sehr empfehlenswert. Von oben hat man einen besonderen Blick in den Dom und auf den Markusplatz.

🌅 Welcher Aussichtspunkt ist der schönste in Venedig?
Der Campanile di San Marco bietet den besten Rundumblick. Für stimmungsvolle Abendmomente ist der Turm von San Giorgio Maggiore unser Favorit – besonders zum Sonnenuntergang.

🎨 Lohnen sich Murano und Burano bei einer ersten Reise?
Ja. Murano bietet einen spannenden Einblick in die Glasbläserkunst, Burano ist ein farbenfrohes Highlight. Beide Inseln lassen sich gut an einem Tag kombinieren.

🚣‍♀️ Ist eine Gondelfahrt ihr Geld wert?
Als Erlebnis: ja. Als Transportmittel: nein. Wer sich dafür entscheidet, sollte nicht am Markusplatz starten, sondern in ruhigeren Vierteln wie Rialto oder Dorsoduro – dort ist die Fahrt deutlich stimmungsvoller.

👟 Ist Venedig anstrengend zu erkunden?
Venedig ist laufintensiv, aber weniger hektisch als andere Großstädte. Mit bequemen Schuhen, Vaporetto-Pässen und bewussten Pausen bleibt die Stadt auch mit Kindern gut machbar.

🏨 Welche Lage ist für die erste Venedig-Reise ideal?
Zentral gelegene Viertel wie San Marco, San Polo oder Dorsoduro sparen Wege und Zeit. Eine gute Vaporetto-Anbindung ist wichtiger als ein möglichst günstiger Preis.

🔒 Ist Venedig sicher für Familien?
Wir haben uns in Venedig sehr sicher gefühlt – auch abends. In touristischen Bereichen ist viel Präsenz, dennoch gilt wie überall: auf Taschen achten, besonders an vollen Orten wie dem Markusplatz oder in Vaporetti.

👉 Unsere Empfehlungen für Venedig

Wenn du Venedig selbst erleben möchtest – mit all seinen stillen Momenten, goldenen Details und besonderen Perspektiven – findest du hier unsere persönlichen Empfehlungen für Hotels, Tickets und Erlebnisse, die sich für uns wirklich gelohnt haben.

🏨 Hotels in Venedig

Palazzo Barocci – zentrale Lage direkt am Canal Grande, ruhig gelegen, Vaporetto-Anbindung und ideal für An- & Abreise per Wassertaxi.
[weitere Unterkünfte folgen]

🎟 Tickets & Attraktionen

Markusdom (Basilica di San Marco) – Tickets vorab buchen, ideal mit Pala d’Oro & Galerie.
Campanile di San Marco – Aussicht über Stadt & Lagune, Tickets online oder spontan.
Dogenpalast – Geheimnisse-Tour (Itinerari Segreti) – absolut empfehlenswert für Geschichte & Hintergrund.
Gallerie dell’Accademia – venezianische Meisterwerke von Tizian, Tintoretto & Veronese.
San Giorgio Maggiore – Glockenturm – einer der schönsten Aussichtspunkte, besonders zum Sonnenuntergang.

🚤 Touren & Erlebnisse

Gondelfahrt durch ruhige Kanäle – am besten ab Rialto oder Dorsoduro starten.
Lagunen-Ausflug Murano & Burano – Glasbläser-Vorführung & bunte Häuser.
Vaporetto Linie 1 – Canal-Grande-Fahrt als günstige Alternative zur Bootstour.
Abendfahrt über den Canal Grande – stimmungsvoll, besonders bei Dunkelheit.

📶 eSIM, Vaporetto, Planung & Tipps

eSIM Italien Guide – für Navigation, Tickets & spontane Planung.
Vaporetto-Ticket Guide – Einzelfahrt vs. 24-/48-h-Pässe.
Reiseplanung mit KI – Tagesrouten, Highlights & Zeitplanung.
Optional: City-Pässe & Kombitickets[folgt]

Weitere Städtetrips für Familien

Tromsø – Eine Woche Winterabenteuer in Nordnorwegen

Tromsø – die „Hauptstadt der Arktis“ – ist der perfekte Ort für ein unvergessliches Winterabenteuer. Eine Woche lang haben wir diese faszinierende Stadt erkundet, spektakuläre Landschaften erlebt und aufregende Aktivitäten unternommen. Von einer rasanten Hundeschlittenfahrt durch die verschneite Wildnis bis

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